Zentralbanker warnen: Stablecoins könnten die Dollarisierung in Schwellenländern beschleunigen

Gate-News-Meldung, 20. April — Zentralbanker weltweit äußern wachsende Bedenken, dass Stablecoins die Dollarisierung in Schwellenländern beschleunigen könnten, während zugleich Risiken für Finanzkriminalität entstehen, falls die aufsichtsrechtliche Kontrolle weiterhin schwach bleibt. Die Warnungen, über die die Financial Times berichtet, zeigen, wie dollargebundene Stablecoins lokale Währungen schwächen und in verwundbaren Volkswirtschaften die Kontrolle der Zentralbanken über die Geldpolitik verringern könnten.

In Schwellenländern bieten Stablecoins eine attraktive Alternative zu instabilen lokalen Währungen und könnten die Dollarisierung erhöhen, da Bürger ihre Gelder in digitale, dollarbasierte Vermögenswerte verlagern. Dieser Wandel könnte die Nachfrage nach inländischen Währungen senken, die geldpolitische Unabhängigkeit begrenzen und die Wirksamkeit nationaler Wirtschaftspolitik schwächen. Zentralbanker warnen außerdem, dass Stablecoins schnelle, grenzüberschreitende Überweisungen ermöglichen, die Compliance-Herausforderungen schaffen: Kriminelle Netzwerke könnten regulatorische Lücken ausnutzen, um illegale Transaktionen über Grenzen hinweg zu erleichtern.

Globale Finanzverantwortliche fordern koordiniertes internationales Vorgehen, um diese Herausforderungen anzugehen. Dabei soll der Schwerpunkt auf der Schaffung einheitlicher Standards für die Emission von Stablecoins, die Deckung der Reserven und die Transparenz liegen. Regulierungsbehörden wollen Innovation und finanzielle Stabilität abwägen und betonen, dass verzögertes Handeln spätere Eingriffe schwieriger und kostspieliger machen könnte.

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