Der Datenschutz-Schalter von Cherry Studio ist defekt; auch wenn die Statistik deaktiviert ist, werden weiterhin Geräteinformationen übertragen

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Cherry Studio設計缺陷

Der Open-Source-AI-Desktop-Client Cherry Studio stößt bei Nutzern auf einen Datenschutzdesign-Mangel: Nachdem die Option „Anonyme Fehlerberichte und Datenauswertungen senden“ deaktiviert wurde, sendet der Client weiterhin identifizierende Daten, die Geräte-ID, Systeminformationen und CPU-Architektur enthalten. Der GitHub-Nutzer Yuerchu stellte nach dem Posten eines Packet-Capture-Screenshots im Issue #14387 fest, dass der Entwickler kangfenmao in den Kommentaren einräumte, das Problem sei tatsächlich vorhanden.

Aufbau des Problems: Unterschiedliche Einhaltung der „Ausschalten“-Einstellung bei drei Ereignistypen

Cherry Studio隱私開關失效

(Quelle: Github)

Laut Code-Audit meldet der Cherry-Studio-Client drei Arten von Ereignissen, doch das Verhalten der drei Ereignistypen ist grundlegend uneinheitlich:

KI-Dialog: Hält sich normalerweise an die Benutzerschalter-Einstellung; nach dem Ausschalten wird nichts gemeldet.

App-Start: Umgeht die Schaltereinstellung direkt; unabhängig davon, wie der Nutzer sie konfiguriert, wird immer gemeldet.

Updates prüfen: Umgeht ebenfalls die Schaltereinstellung direkt; unabhängig davon, wie der Nutzer sie konfiguriert, wird immer gemeldet.

Jede gesendete Anfrage enthält eine eindeutige Geräte-ID sowie zusätzlich die Betriebssystemversion, die CPU-Architektur und die Anwendungsversionsnummer und bildet so eine Kombination zur langfristigen, gerätebezogenen Wiedererkennung.

Code-Audit: Der Schalter wurde am 22. März absichtlich entfernt

Die Community hat beim Nachschauen des Codes festgestellt, dass die Schaltereinstellung bei der Einführung dieses Reporting-Mechanismus im Februar 2026 zunächst für alle drei Arten von Ereignissen wirksam war. Am 22. März jedoch reichte der Maintainer kangfenmao selbst eine Änderung ein: Nicht nur wurden die Logik zur Abfrage der Schaltereinstellung für App-Start und Updates prüfen entfernt, es wurden gleich noch mehr Geräte-Erkennungsinformationen in den Request-Header „hineingeschoben“.

Dieser fehlerhafte Code lief in vier Versionen – v1.8.3, v1.8.4, v1.9.0, v1.9.1 – etwa einen Monat lang ununterbrochen, bis er von der Community entdeckt und öffentlich offengelegt wurde.

Noch ältere Lücke: Verstecktes Skript für stilles Re-Enable beim Upgrade

Beim Tracking des Codes älterer Versionen entdeckte die Community außerdem eine weitere Problemlage: Als die Analysefunktion erstmals im Februar 2025 hinzukam, wurde gleichzeitig ein Upgrade-Skript eingebettet. Dieses aktiviert den Schalter „Anonyme Auswertung“ automatisch genau dann, wenn Nutzer von einer alten Version upgraden. Danach wechselte der Backend-Analysedienst zwar nacheinander von Google Analytics zu PostHog und zu Sentry und schließlich zur aktuellen eigenen Lösung analytics.cherry-ai.com, doch dieses Skript zum automatischen erneuten Aktivieren des Schalters wurde nie gelöscht.

Die praktische Auswirkung ist: Nutzer, die Cherry Studio vor Februar 2025 installiert hatten und anschließend irgendein Upgrade durchgeführt haben, werden – egal ob sie die Einstellung zuvor manuell deaktiviert hatten oder nicht – nach jedem Upgrade still erneut dazu gezwungen, den Schalter zu aktivieren. Damit müssen sie nach dem Upgrade die Einstellung jedes Mal erneut manuell ausschalten.

Häufige Fragen

Welche konkreten Geräteinformationen sammelt Cherry Studio?

Laut Code-Audit enthält jede Reporting-Anfrage: eine eindeutige Geräte-ID (für die fortlaufende Verfolgung über Sitzungen hinweg), die Betriebssystemversion, die CPU-Architektur sowie die Anwendungsversionsnummer. Diese Informationskombinationen ermöglichen dem Analyse-Backend eine langfristige Identifizierung und Nachverfolgung bestimmter Geräte, auch ohne Namens- oder Kontoinformationen – es entsteht dennoch ein wirksamer Geräte-Fingerprint.

Werden auch sensible Daten wie Chat-Inhalte, API-Schlüssel usw. übermittelt?

Der Entwickler kangfenmao erklärte eindeutig, dass sensible Daten wie Chat-Inhalte, Benutzereingaben, Dateien und API-Schlüssel nicht über diesen Reporting-Kanal laufen und nicht in den betroffenen Datensatzbereich fallen. Derzeit werden lediglich Metadaten zur Geräteidentifikation (metadata) übertragen.

Welche Schritte sollten betroffene Nutzer jetzt unternehmen?

Die Fix-Version wurde über PR #14390 zusammengeführt; empfohlen wird, sofort auf die neueste Version zu aktualisieren. Nach dem Update sollte man manuell prüfen, ob der Schalter für Privatsphäre-/Datenauswertungen weiterhin auf „Aus“ steht – aufgrund des Problems mit dem alten Upgrade-Skript könnte das Upgrade den Schalter erneut aktivieren. Bei einem hohen Anspruch an die Privatsphäre wird empfohlen, nach dem Update mithilfe eines Netzwerk-Monitoring-Tools zu verifizieren, ob die Anfragen an analytics.cherry-ai.com inzwischen gestoppt wurden.

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