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Während sich der Senatsausschuss für Banken am Dienstag auf eine neue Runde von Diskussionen vorbereitet, wächst die Erwartungshaltung hinsichtlich des lang erwarteten Gesetzesentwurfs zur Krypto-Marktstruktur, bekannt als CLARITY Act. Trotz laufender Verhandlungen gibt es jedoch keine bedeutenden Entwicklungen, die auf eine bevorstehende Verabschiedung des Gesetzes hindeuten.
Mit dem schnellen Herannahen des Aprils wird erwartet, dass dieser Monat entscheidend für die Aussichten des Gesetzes sein wird, da Brancheninsider warnen, dass die Chancen auf eine Genehmigung in diesem Jahr erheblich sinken, wenn es bis Ende des Monats nicht verabschiedet wird.
Ein Montagbericht von Crypto In America von Journalistin Eleanor Terret zeigt, dass der Ausschussvorsitzende, Senator Tim Scott, die Veranstaltung mit einem Fireside-Chat eröffnen wird. Der Zeitplan für diese Sitzung hängt jedoch von der endgültigen Ausarbeitung der Gesetzesdetails ab, insbesondere im umstrittenen Bereich der Stablecoin-Erträge.
Die Verhandlungen um Stablecoin-Belohnungen haben sich intensiviert, ein kritischer Punkt in den laufenden Diskussionen. Alex Thorn vom Research-Team von Galaxy Digital betonte, dass die Zeit drängt, und deutete an, dass die Chancen auf eine Verabschiedung des Gesetzes in diesem Jahr „äußerst gering“ sein werden, wenn es in diesem Monat keinen Fortschritt gibt.
Verwandte Lektüre: Künstliche Intelligenz tötet Bitcoin-Mining? Hier ist die Wahrheit. Cody Carbone, CEO der Digital Chamber, zeigte sich jedoch optimistisch hinsichtlich der Verhandlungen und sagte, die Parteien näherten sich einer Lösung.
Der vorgeschlagene Vergleich würde Zinsen auf ungenutzte Guthaben verbieten, während Belohnungen für Transaktionen erlaubt bleiben. Carbone erklärte: „Sie kommen immer näher an eine Einigung, daher bin ich sehr zuversichtlich, dass wir in der nächsten Woche eine Lösung finden können.“
Gleichzeitig treten Senatoren Thom Tillis und Angela Alsobrooks als einflussreiche Persönlichkeiten hervor. Beide Senatoren haben Sensibilität gegenüber den Bedenken des Bankensektors gezeigt, insbesondere hinsichtlich des Risikos eines Abzugs von Einlagen, falls Krypto-Firmen hochverzinsliche Angebote machen dürfen, die mit traditionellen Sparkonten konkurrieren könnten.
Der Bericht bezeichnet Tillis und Alsobrooks als Schlüsselwächter. Sobald sie mit der Gesetzesformulierung auf beiden Seiten zufrieden sind, könnte das Gesetz voranschreiten und den Weg für die Klärung der verbleibenden Komplexitäten im Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi) und der Token-Klassifizierung ebnen.
Ein Sprecher von Tillis sagte kürzlich, er sei weiterhin im Austausch mit Stakeholdern, um einen Kompromiss zu erzielen, auch wenn der Senator diese Woche nicht am Gipfel teilnehmen wird. Alsobrooks hingegen soll in ihrer Rede am Mittwoch die Bemühungen im Zusammenhang mit der Ertragsdebatte erörtern.
Während der Fokus derzeit auf der Lösung des Problems der Stablecoin-Belohnungen liegt, warnte Thorn, dass selbst bei Erreichen eines Kompromisses weitere Hürden auftreten könnten.
Diese könnten laufende Diskussionen über DeFi, Anlegerschutz, die Befugnisse der Securities and Exchange Commission (SEC) und sogar breitere ethische Überlegungen umfassen.
Verwandte Lektüre: Krypto-Bush in Korea: Hana Financial und Standard Chartered präsentieren neuen Deal. Es ist erwähnenswert, dass der Entwurf des Senatsausschusses für Banken im Januar auf parteiübergreifende Zusammenarbeit abzielte, letztlich aber nur wenig direkte Beiträge von demokratischen Mitgliedern erhielt, was die bestehenden parteipolitischen Gräben widerspiegelt.
Daher deutet Thorn an, dass Stablecoin-Belohnungen möglicherweise nicht das letzte Hindernis sind, sondern vielmehr ein vorübergehender Brennpunkt in einer scheinbar komplexeren Landschaft ungelöster Fragen, die den Fortschritt des Gesetzes behindern.
Der Tageschart zeigt den Anstieg der gesamten Krypto-Marktkapitalisierung auf 2,5 Billionen US-Dollar am Montag. Quelle: TOTAL auf TradingView.com. Titelbild von OpenArt, Chart von TradingView.com
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