Laut CertiK haben Krypto-Schraubenschlüssel-Angriffe im ersten Vierteljahr von 2026 zu geschätzten Verlusten von rund 101 Millionen US-Dollar geführt, wobei weltweit 34 verifizierte Vorfälle einen Anstieg von 41% gegenüber dem gleichen Zeitraum in 2025 darstellen. Wenn sich der Trend fortsetzt, schätzt das Unternehmen für das Gesamtjahr Verluste in Höhe von mehreren Hunderten Millionen US-Dollar.
Bemerkenswert ist, dass 82% der 34 Angriffe in Europa stattfanden, wobei Frankreich 24 Vorfälle ausmachte. Zudem betrafen mehr als die Hälfte der Angriffe Familienangehörige der primären Zielpersonen – darunter Ehepartner, Kinder und ältere Eltern – entweder als direkte Opfer oder als Druckmittel. CertiK stellt fest, dass Angreifer zunehmend datenbasierte Targeting-Methoden einsetzen und Informationen der Opfer kaufen, darunter Namen, Adressen und finanzielle Profile, von Online-Brokern.