CryptoQuant empfahl am 23. Juni, dass Strategy, ehemals MicroStrategy, weitere Bitcoin-Käufe pausieren und die Priorität auf den Wiederaufbau der Kassenreserven legen sollte. Als Begründung nannte CryptoQuant steigende Verpflichtungen aus Dividenden bei Vorzugsaktien sowie eine geringere Liquidität. Die Empfehlung, veröffentlicht vom Leiter der Forschungsabteilung von CryptoQuant, Julio Moreno, adressiert Bedenken zur Kapitalstruktur von Strategy, da das Unternehmen weiterhin der größte börsennotierte Unternehmensinhaber von Bitcoin der Welt ist – mit 847.363 BTC. Die Analyse von CryptoQuant konzentriert sich auf STRC, Strategy's variabel verzinsliche Vorzugsaktie, die letzte Woche auf 82,50 US-Dollar fiel. Damit markierte sie einen Rekord-17,5%-Abschlag auf ihren 100-US-Dollar-Nennwert. Gleichzeitig sind die Kassenreserven des Unternehmens seit Jahresbeginn 2026 um 38% gefallen.
Moreno sagte, der Rückgang spiegele mehr als nur Liquidationen hochhebelter Investoren wider. Er argumentierte, dass der Abschlag auch auf sich verschlechternde Fundamentaldaten rund um die Cash-Abdeckung und Dividendenverpflichtungen hinweise. Dies gelte insbesondere, da Strategy weiterhin die Kapitalmärkte nutzt, um zusätzliche Bitcoin-Käufe zu finanzieren. Das Unternehmen habe außerdem kürzlich 1,5 Milliarden US-Dollar seiner 0%-konvertiblen Schuldverschreibungen zurückgekauft, die 2029 fällig sind, wodurch sein verfügbarer Cash-Puffer weiter reduziert wurde.
CryptoQuant zufolge sind die annualisierten Dividendenverpflichtungen von etwa 300 Millionen US-Dollar zu Beginn des Jahres auf rund 1,2 Milliarden US-Dollar gestiegen – also nahezu eine Vervierfachung in weniger als sechs Monaten. Diese Zunahme habe die Dividendenabdeckung für STRC von mehr als sieben Jahren zu Beginn von 2026 auf etwa 14 Monate reduziert, so Moreno. Er schätzte, dass Strategy etwa 2,8 Milliarden US-Dollar an Kassenreserven benötigen würde, um wieder 24 Monate Dividendenabdeckung zu erreichen – ungefähr das Doppelte seines aktuellen Niveaus.
Die Analyse macht eine wachsende Spannung in der Kapitalstruktur von Strategy deutlich. Die Bitcoin-Accumulation-Strategie des Unternehmens hängt stark von weiterhin bestehendem Marktzugang und dem Vertrauen der Anleger in sein Eigenkapital sowie seine Vorzugswertpapiere ab. Strategy habe bereits Anzeichen gezeigt, seinen Kurs zu mäßigen. In seiner jüngsten wöchentlichen Offenlegung kaufte das Unternehmen 520 BTC für etwa 34,9 Millionen US-Dollar, während es zugleich seine Kassenreserve um 300 Millionen US-Dollar auf 1,4 Milliarden US-Dollar erhöhte. Beide Schritte wurden über Verkäufe von Stammaktien finanziert.
CryptoQuant sagte, der Verkauf von Bitcoin zum Wiederaufbau der Liquidität wäre eine unattraktive Option, weil Strategy auf geschätzte 10,6 Milliarden US-Dollar an nicht realisierten Verlusten bei Coins sitzt, die in den Jahren 2024, 2025 und 2026 erworben wurden. Ein erzwungener Verkauf, so Moreno, würde Verluste in großem Maßstab realisieren und den Wert für Aktionäre beschädigen.
Stattdessen sagte das Unternehmen, Strategy solle Bitcoin-Käufe pausieren, bis die Kassenreserven und die Dividendenabdeckung wieder aufgebaut seien. Moreno empfahl außerdem einen stärker systematischen, modellgestützten Kaufrahmen. Er argumentierte, dass ein Kauf immer dann, wenn Kapital verfügbar sei, die Marktwahrnehmung gestärkt habe, dass Strategy in der Nähe lokaler Zyklus-Höchststände akkumuliert.
Die Empfehlung hat weiterreichende Auswirkungen auf Bitcoin-Treasury-Strategien von Unternehmen. Strategy bleibt der Vorzeige-Bitcoin-Inhaber für ein öffentliches Unternehmen, und sein Modell hat andere Firmen beeinflusst, die eine Akkumulation digitaler Vermögenswerte erwägen. Der Druck auf STRC zeigt, dass bitcoinlastige Bilanzen weiterhin ein konventionelles Liquiditätsmanagement benötigen – besonders wenn Vorzugsdividenden, das Anlegervertrauen und der Zugang zu den Kapitalmärkten zentral für das Finanzierungsmodell sind.
Was hat CryptoQuant am 23. Juni Strategy empfohlen zu tun? CryptoQuant empfahl am 23. Juni, dass Strategy weitere Bitcoin-Käufe pausieren und die Priorität auf den Wiederaufbau der Kassenreserven legen sollte – unter Verweis auf steigende Dividendenverpflichtungen bei Vorzugsaktien und eine gesunkene Liquidität.
Wie stark haben sich die annualisierten Dividendenverpflichtungen von Strategy erhöht? CryptoQuant sagte, die annualisierten Dividendenverpflichtungen seien von etwa 300 Millionen US-Dollar zu Beginn des Jahres auf rund 1,2 Milliarden US-Dollar gestiegen – also nahezu eine Vervierfachung in weniger als sechs Monaten.
Warum ist CryptoQuant dagegen, dass Strategy Bitcoin verkauft, um Cash aufzubauen? CryptoQuant sagte, ein Verkauf von Bitcoin wäre unattraktiv, weil Strategy auf geschätzte 10,6 Milliarden US-Dollar an nicht realisierten Verlusten bei Coins sitzt, die in den Jahren 2024, 2025 und 2026 erworben wurden. Ein erzwungener Verkauf würde die Verluste in großem Maßstab realisieren.
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