Laut Xinhua News Agency verurteilte der kubanische Präsident Díaz-Canel am 4. Juni die jüngsten Äußerungen von US-Präsident Trump sowie neue Sanktionen gegen Kuba und warnte, dies werde die Spannungen zwischen den beiden Ländern eskalieren lassen. Díaz-Canel erklärte in den sozialen Medien, die „politische Kurzsichtigkeit“ der US-Regierung verschärfe eine Reihe von Zwangsmaßnahmen, die darauf abzielen, das kubanische Volk zu schädigen.
Zuvor hatte Trump am selben Tag erklärt, dass die USA nach der Beilegung des Iran-Konflikts das „Cuba“-Thema „in die Hand nehmen“ würden. Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums kündigte Sanktionen gegen fünf Einzelpersonen an, darunter Díaz-Canel, sowie gegen fünf Organisationen.