Geplante Custom-KI-Chips (ASICs) sollen bis 2027 GPUs übertreffen: Broadcom zeichnet sich als größter Gewinner ab

Laut JPMorgan sollen maßgeschneiderte KI-Chips (ASICs) bis 2027 die Grafikprozessoren (GPUs) im weltweiten Versandvolumen überholen und damit einen bedeutenden Wandel in der Branche markieren. Die Bank schätzt, dass ASICs 2027 53% der gesamten KI-Chip-Shipments ausmachen werden, gegenüber den geschätzten 42% im Jahr 2026 – erstmals würden damit GPUs offiziell verdrängt.

Laut dem Bericht wird erwartet, dass ASIC-Shipments im Jahr 2026 mit einer jährlichen Rate von 109% wachsen, verglichen mit nur 39% bei GPUs. Große Cloud-Anbieter wie Google, Amazon Web Services, Microsoft und Meta beschleunigen den Einsatz eigener Chips: Googles TPU-Architektur erreicht die siebte Generation, AWS weitet die Trainium-Produktion aus, Microsoft treibt Maia-Chips voran und Meta setzt seine MTIA-Roadmap um. JPMorgan sieht Broadcom als größten Profiteur und schätzt, dass die KI-ASIC- und Networking-Erlöse des Halbleiterunternehmens sich von etwa 60 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 auf über 150 Milliarden US-Dollar im Jahr 2027 mehr als verdoppeln werden.

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