EZB-Beamte neigen zu einer Zinserhöhung im Juni; der Markt preist eine Wahrscheinlichkeit von 72% für drei Zinserhöhungen bis zum Jahresende ein

Laut Analyst Justin McQueen bleiben die EZB-Beamten im Hinblick auf eine Zinserhöhung im Juni weiterhin geneigt und haben die aktuelle Marktbepreisung am 9. Juni nicht infrage gestellt. Mitglieder des EZB-Rats sind der Ansicht, dass die Risiken für die Inflation eine Anpassung der Geldpolitik rechtfertigen, trotz umfassender geopolitischer Unsicherheiten. Obwohl die Zentralbank bewusst keine explizite Forward Guidance gegeben hat, signalisierte sie marginale Unterstützung: Nagel bekräftigte eine Basiserwartung von zwei Zinsschritten; Macruluf erkannte die Marktbepreisung für zwei bis drei Zinserhöhungen an und deutete damit eine stillschweigende Akzeptanz an. Derzeit erwarten die Märkte drei Zinserhöhungen bis zum Jahresende mit 72% Wahrscheinlichkeit. Um eine spürbare hawkische Neubepreisung auszulösen, müsste die EZB entweder stärkere, anhaltende Inflationssorgen signalisieren oder zusätzliche Zinserhöhungen formell für die Agenda bestätigen.
Disclaimer: The information on this page may come from third-party sources and is for reference only. It does not represent the views or opinions of Gate and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Virtual asset trading involves high risk. Please do not rely solely on the information on this page when making decisions. For details, see the Disclaimer.
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare