Erwartungen an eine Zinserhöhung der EZB sind vollständig eingepreist, da der Markt für eine Zinserhöhung im Juli nur noch unter 50%-Chancen sieht

Laut Jin10 unter Berufung auf den Devisenmarkt-Strategen Karamanis zeigen die Euro-Optionsmärkte am 11. Juni, dass Händler davon ausgehen, dass das heutige Treffen der Europäischen Zentralbank ohne Überraschungen verläuft, da die Erwartungen für Zinserhöhungen bereits vollständig vom Markt eingepreist wurden. Swap-Märkte preisen derzeit die Wahrscheinlichkeit aufeinanderfolgender Zinserhöhungen im Juli auf unter 50% ein, was signalisiert, dass Händler eine Pause bevorzugen, die sich bis in den September erstreckt. Der Euro wird voraussichtlich nur dann eine nennenswerte Volatilität erleben, wenn die Marktpreisbildung für drei Zinserhöhungen bis zum Jahresende einer wesentlichen Herausforderung gegenübersteht. EZB-Präsidentin Lagarde wird erwartet, dass sie kaum neue Leitlinien liefert, über die bloße Wiederholung hinaus, dass die künftigen Entscheidungen von den Daten abhängen werden.
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