EZB de Mälko: Keine Eile für weitere Zinserhöhungen, da Ölpreise stark fallen.

Laut Jin10-Daten erklärte EZB-Ratsmitglied Fabio Panetta de Mälko am 1. Juli, dass die Europäische Zentralbank angesichts des starken Rückgangs der Ölpreise nicht voreilig weitere Zinserhöhungen vornehmen sollte. Er wies darauf hin, dass die Energiekosten nach der Zinserhöhung im Juni in den letzten Wochen rapide gefallen seien, was die Argumente für eine Pause der Straffung stärke. De Mälko sagte, dass niedrigere Energiekosten die Inflationserwartungen schnell dämpfen und den Lohndruck verringern sollten. Er fügte hinzu, dass die EZB auf die nächste Prognoserunde warten sollte, anstatt übereilt erneut zu erhöhen und so unnötigen Schaden für das Wirtschaftswachstum zu riskieren, es sei denn, es käme zu Zweitrundeneffekten bei der Inflation, einer Entankerung der Erwartungen oder stärkeren Lohnforderungen.
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