Laut dem Update zum „Protocol Cluster“ der Ethereum Foundation im Mai 2026 kündigten Entwickler bedeutende Meilensteine für das Glamsterdam-Upgrade an: Das Multi-Client-Entwicklungsnetzwerk ist nun live, und zentrale Komponenten wie die verankerte Proposer-Builder-Trennung (ePBS) sowie EIP-8037 schreiten in Richtung Einsatzbereitschaft voran. Das Upgrade, das voraussichtlich nach dem Fusaka-Upgrade aus dem späten Jahr 2025 folgen wird, zielt auf Verbesserungen der Layer-1-Skalierbarkeit und auf die Formalisierung der MEV-Infrastruktur ab.
Entwickler legten nach Glamsterdam eine Untergrenze für den Gas-Limit-Zielwert von 200 Millionen Gas fest, deutlich über der aktuellen Kapazität von Ethereum von rund 60 Millionen Gas. EIP-8037 führt ein festes Preismodell für die Zustands-Speicherung ein, das darauf ausgelegt ist, das jährliche Zustandswachstum selbst bei größeren Blockgrößen nahe bei 60 GiB zu halten. Mehrere wichtige Funktionen einschließlich FOCIL, Verkle Trees und erweiterter Account-Abstraction wurden in den späteren Hegotá-Upgrade-Zyklus verlagert, um die Umsetzungskomplexität zu steuern.