Ethereum-Validatoren schlagen vor, bis zu 10% der Belohnungen zur Finanzierung des Ökosystems umzuleiten

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Laut dem Kleros-Gründer Clément Lesaege fordert ein neuer Vorschlag im Forschungsforum von Ethereum, der am 22. Juni vorgestellt wurde, Validatoren auf, bis zu 10% ihrer Staking-Rewards in die Weiterentwicklung des Ökosystems sowie in die Finanzierung öffentlicher Güter umzuleiten. Bei entsprechender Mehrheitsunterstützung würde der Beitragsmechanismus im gesamten Netzwerk verbindlich werden.

Im Rahmen des Vorschlags würden Validatoren sowohl über den umgeleiteten Prozentsatz als auch über die Empfänger dieser Gelder abstimmen. Bei aktuellen Staking-Niveaus könnte der Mechanismus jährlich bis zu 70.000 ETH umleiten, was bei aktuellen Marktpreisen ungefähr 120 Millionen US-Dollar entspricht. Befürworter argumentieren, dass dieser Ansatz das seit Langem bestehende „Free-Rider“-Problem bei der Instandhaltung der Ethereum-Infrastruktur adressiert.

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