Ethereum-Walfehler führt zu sofortigem Verlust von 50 Millionen Dollar! Arbitrageur verdienen 35 Millionen Dollar

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Gate News Nachrichten, 20. März – Ein kürzlich bekannt gewordener DeFi-Fehler, der den Markt erschütterte. Ein Ethereum-On-Chain-Nutzer tauschte bei einer Token-Umwandlung versehentlich etwa 50 Millionen US-Dollar in Stablecoins gegen nur 37.000 US-Dollar Aave-Token. Die enormen Mittel wurden bei extremen Slippage schnell „verschlungen“, was zu einer breiten Diskussion über Risiken und Mechanismen dezentraler Börsen führte.

On-Chain-Daten zeigen, dass der Nutzer die Transaktion über das Aave-Frontend initiierte und von CoW Swap ausgeführt wurde, bevor sie an den Sushiswap-Liquiditätspool weitergeleitet wurde. Dieser Pool verfügte jedoch nur über weniger als 100.000 US-Dollar an Liquidität, während die Transaktion ein Volumen von 50 Millionen US-Dollar umfasste, was zu erheblichen Preisverzerrungen führte. Trotz mehrfacher Warnungen vor hohem Slippage auf der Transaktionsoberfläche bestätigte der Nutzer die Transaktion, was zu irreversiblen Verlusten führte.

Was den Geldfluss betrifft, wurde Titan, der Ethereum-Block-Builder, einer der größten Profiteure, indem er priorisierte Arbitrage-Transaktionen packte und etwa 35 Millionen US-Dollar Trinkgeld erhielt. Gleichzeitig nutzten mehrere MEV-Arbitrage-Roboter die Liquiditätsungleichheit aus und erzielten insgesamt etwa 13 Millionen US-Dollar Gewinn. Zudem erhielten Lido-Validator-Knoten etwa 1,2 Millionen US-Dollar an Erträgen, während die Aave-Frontend etwa 110.000 US-Dollar an Gebühren einnahm.

Bemerkenswert ist, dass dieses Ereignis kein Hackerangriff oder Protokollfehler war, sondern ein normales Ergebnis des Betriebs von DeFi-Mechanismen unter extremen Bedingungen. Branchenexperten weisen darauf hin, dass dies deutliche Schwächen bei Slippage-Schutz, Liquiditätsrouting und Nutzerinteraktion in dezentralen Börsen offenbart.

Nach dem Vorfall kündigte Aave die Einführung der Funktion „Aave Shield“ an, die Transaktionen mit einem Slippage von über 25 % standardmäßig blockieren soll. CoW Swap erklärte, dass man die Ausführungspfade der Solver sowie potenzielle Probleme mit dem Memory Pool untersuchen werde, um den Order-Matching-Mechanismus zu verbessern.

Zur Verantwortlichkeit gibt es weiterhin Streit. Der Blockchain-Forscher Ehsan meint, dass der Nutzer nicht die volle Verantwortung tragen sollte, da das Problem eher auf unzureichende Protokollintegration und fehlerhafte Ausführungslogik zurückzuführen sei. Nikita Ovchinnik weist zudem darauf hin, dass reine Risiko-Hinweise nicht ausreichen, um Nutzer zu schützen, und das System proaktiv die Ausführungspfade optimieren müsse.

Dieses Ereignis erinnert den Markt erneut daran, dass bei dem Streben nach Effizienz und Trustlessness DeFi-Nutzer stets wachsam gegenüber Liquiditätsrisiken, Slippage-Mechanismen und Transaktionspfaden sein sollten, insbesondere bei großen Geldbeträgen. (DL News)

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