Laut der Europäischen Kommission suchen politische Entscheidungsträger nach Rückmeldungen aus der Branche, ob die Markets in Crypto-Assets-Verordnung (MiCA) ausgeweitet werden soll, um dezentrale Finanzen, Non-Fungible Tokens, Staking, Lending, Prognosemärkte und tokenisierte Einlagen abzudecken, die derzeit nicht unter den Geltungsbereich von MiCA fallen.
Die Konsultation, die bis zum 31. August 2026 geöffnet ist, wird außerdem Zertifizierungsschemata für DeFi-Protokolle, Smart Contracts und Anbieter nicht verwahrter Wallets untersuchen. Regulierer prüfen, wie sich feststellen lässt, ob Protokolle tatsächlich dezentral sind, und ob Krypto-Unternehmen Nutzer nur mit zertifizierten DeFi-Anwendungen verbinden sollten. Die Überprüfung geht zudem auf Lücken bei Krypto-Kreditvergabe, -Aufnahme, NFTs, Prognosemärkten, Perpetual-Futures und tokenisierten Einlagen in Zahlungs- und Wertpapierabwicklungsfällen ein.