Gate News-Chatnachricht, 21. April — Irans staatliches Fernsehen erklärte am frühen 22. April, dass Iran als Sieger auf dem Schlachtfeld hervorgegangen sei, als Reaktion auf Trumpes Aussage zur Verlängerung der Waffenruhe. Das Land nannte die Kontrolle über die Straße von Hormus als einen äußerst wertvollen Verhandlungshebel, den es im Konflikt gewonnen habe.
Iran habe zugestimmt, militärische Kampfhandlungen auszusetzen, betonte jedoch, dass der Krieg selbst noch nicht beendet sei. Das Staatsfernsehen warnte davor, irgendeine Rhetorik zu verwenden, die nahelege, Iran müsse unter der Drohung eines Angriffs des Feindes an Verhandlungen teilnehmen.
Damit Gespräche vorankommen können, legte Iran fest, dass die Aufhebung der maritimen Blockade allein nicht ausreicht. Die Verhandlungen müssen stattfinden, ohne dass Themen aufkommen, die Irans Unabhängigkeit und Würde beeinträchtigen. Als vorrangige Anliegen gelten dabei Irans Verteidigungs- und Raketenfähigkeiten, die Nuklearenergie sowie die Kerntechnologie.