Die EU zeigt gespaltene Haltung zum Dialog zwischen Russland und der Ukraine, während Kallas vor zu frühen Gesprächen am 8. Juni warnt

Laut Jin10 erklärte die EU-Hochbeauftragte Kaja Kallas am 8. Juni, dass zwar Anstrengungen unternommen werden müssten, um einen Dialog zwischen Russland und der Ukraine zu ermöglichen, der derzeitige Zeitpunkt jedoch nicht für substantielle Verhandlungen geeignet sei. Kallas betonte, dass die zentralen Sicherheitsinteressen Europas respektiert werden müssten.

EU-Mitgliedstaaten vertreten unterschiedliche Auffassungen darüber, wie und wann Verhandlungen mit Russland aufgenommen werden sollten. Einige Länder sind der Ansicht, dass die Voraussetzungen für ernsthafte Gespräche mit Moskau noch nicht gegeben sind, auch wenn sich derweil Staats- und Regierungschefs aus dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Deutschland am 7. Juni mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj trafen und eine gemeinsame Erklärung abgaben, die einen direkten Dialog zwischen Russland und der Ukraine unterstützt.

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