EU entsperrt 16,4 Milliarden Euro an Mitteln für Ungarn am 29. Mai im Zuge eines Bekenntnisses zur Korruptionsbekämpfung

Laut Jin10 kündigte die Europäische Kommission am 29. Mai an, sie werde 16,4 Milliarden Euro an eingefrorenen EU-Mitteln für Ungarn entsperren. Der Betrag setzt sich aus 10 Milliarden Euro aus der „Recovery and Resilience Facility“, 4,2 Milliarden Euro gebunden an Bedingungen aus dem Kohäsionsfonds und 2,2 Milliarden Euro zusammen, die nach Ungarns Fortschritten bei der Autonomie der Universitäten freigegeben wurden, sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Die entsperrten Mittel entsprechen rund 13% des jährlichen Haushalts Ungarns und sollen kleine und mittlere Unternehmen, den Verkehr, das Gesundheitswesen, Bildung sowie die Energieinfrastruktur unterstützen. Die Maßnahme folgt auf Ungarns Zusage, dem Europäischen Amt für Strafverfolgung beizutreten, Anti-Korruptions-Institutionen zu stärken und das Gesetz zur öffentlichen Auftragsvergabe zu reformieren.

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