US-Bundesbehörden haben angeblich einen Plan vereitelt, um am Sonntag, dem 10. Juni, bei der UFC-Freiheits-250-Veranstaltung auf dem South Lawn des Weißen Hauses anzugreifen, wie aus am Dienstag entsiegelten Gerichtsunterlagen hervorgeht. Das FBI nahm fünf Verdächtige fest – Tycen Proper aus Ohio, Daniel Eskridge aus Missouri, Abraham Hermosillo Alvarez aus Nebraska sowie Bryan Omar Roa und Michael Alan Thomas aus Kalifornien –, die Staatsanwälte zufolge geplant hatten, mit sprengstoffbeladenen Drohnen die Besucher vom Gelände zu vertreiben, bevor Schützen Politiker und andere Personen mit hohem Wert ins Visier nahmen.
Die Veranstaltung zog Tausende hochrangiger Gäste an, darunter Präsident Donald Trump, Vizepräsident JD Vance, Meta-CEO Mark Zuckerberg und Verteidigungsminister Pete Hegseth. Laut FBI-Akten sollen die Verdächtigen ihren Plan in einer TikTok-Gruppe namens „Vanguard of the Old“ besprochen haben, bevor sie die Kommunikation auf Signal verlagerten. Dazu soll auch eine detaillierte operative Planung gehört haben, unter anderem Scharfschützen-Positionen, Drohnen-Startplätze und Fluchtwege. Die Ermittlungen begannen, nachdem die Familie eines Verdächtigen die Strafverfolgungsbehörden wegen auffälligem Verhalten und Käufen von Schusswaffen kontaktierte.