Laut dem am 4. Juni veröffentlichten Federal-Reserve-Beige-Book stieg die US-Inflation im April auf 3,8% nach 3,5% im März und belastete damit Verbraucher und Unternehmen. Von 12 Federal-Reserve-Distrikten meldeten 10, dass die wirtschaftliche Aktivität in einem leichten bis moderaten Tempo wächst, einer verzeichnete einen leichten Rückgang und einer blieb unverändert. Der Bericht zeigte, dass steigende Energiekosten im Zusammenhang mit Konflikten im Nahen Osten zur wichtigsten Quelle des aktuellen inflatorischen Drucks geworden sind, wobei die Auswirkungen auf Transport-, Verpackungs-, Lebensmittel- und Düngemittelbranchen übergreifen.
Schwäche beim Konsum und anhaltende Unsicherheit dämpfen die Geschäftsstimmung; Unternehmen gehen davon aus, dass es in der nahen Zukunft keine nennenswerte Verbesserung des Wirtschaftswachstums geben wird. Der Arbeitsmarkt hat sich derweil nach den jüngsten Zinsanpassungen der Federal Reserve stabilisiert, obwohl die Einführung von KI das Einstellen für Einstiegspositionen offenbar verlangsamt.