Die Federal Reserve wird vom 16. bis 17. Juni ihre geldpolitische Sitzung abhalten und damit die erste Entscheidungssitzung von neuem Vorsitzenden Kevin Warsh markieren. Laut Ökonomen und Marktteilnehmern dürften die Beamten ihre Bereitschaft zu möglichen Zinserhöhungen in späteren diesem Jahr signalisieren, angetrieben durch starke Beschäftigungsdaten aus Mai und anhaltende Inflationssorgen.
Die Märkte achten auf drei zentrale Signale: ob die Fed in ihrer Erklärung die Formulierung „Voreingenommenheit zugunsten von Lockerungen“ entfernt, wie die Dot-Plot-Darstellung die sich verändernden Zinserwartungen unter den Beamten widerspiegelt und wie sich die Einschätzung der Fed zu Aufwärtsrisiken für die Inflation im Vergleich zu Verletzlichkeiten am Arbeitsmarkt verändert. Die frühere Präsidentin der Cleveland Fed, Loretta Mester, sagte MarketWatch, dass das Entfernen der Lockerungs-Voreingenommenheit der direkteste Weg wäre, wie Warsh seine Unabhängigkeit in der Geldpolitik demonstrieren könne.