Laut PIMCO könnte der kommende Vorsitzende der US-Notenbank (Federal Reserve) Kevin Washburn die Forward Guidance reduzieren und die Abhängigkeit vom „Dot Plot“ beim bevorstehenden geldpolitischen Treffen verringern, wodurch die Märkte die Zinsentwicklung künftig eigenständig bewerten müssten. Der ehemalige Fed-Vizechef Richard Clarida von PIMCO stellte fest, dass sich Anleger weiterhin an den Kommunikationsstil von Washburn anpassen, was sich in einer strengeren Offenlegung von Informationen zeigen könnte.
Clarida betonte, dass Anpassungen an der Fed-Bilanz—derzeit bei rund 6,7 Billionen US-Dollar—einen weitaus größeren Einfluss haben dürften als Änderungen der Kommunikationsmethoden. Wenn Anpassungen der Bilanz mit Verschiebungen in der Zins- und Geldpolitik koordiniert werden, könnte sich die Struktur der Zinskurve deutlich verändern.