Laut Strategen großer Banken wird die US-Notenbank (Federal Reserve) ihre neueste geldpolitische Entscheidung früh am 18. Juni bekanntgeben, wobei es an den Märkten eine seltene Uneinigkeit über den weiteren Kurs gibt. Händler positionieren sich gleichzeitig für Zinserhöhungen, unveränderte Zinsen und Zinssenkungen, was auf eine erhöhte Unsicherheit vor der ersten Pressekonferenz von Fed-Chef Kevin Warsh seit Amtsantritt hindeutet.
An der Wall Street bleibt man bei künftigen Zinsszenarien gespalten. PGIM geht davon aus, dass die Fed dieses Jahr die Zinsen dreimal anhebt, während Citigroup-Ökonomen potenzielle Zinssenkungen erwarten. BNP Paribas prognostiziert, dass die Fed ab Dezember mit drei Zinserhöhungen beginnt. Die Marktbepreisung deutet darauf hin, dass die erste Erhöhung um 25 Basispunkte beim Treffen im Januar 2027 kommen könnte.