FERC beschleunigt die Netz-Anbindung von Rechenzentren und verlangt von Betreibern, Anträge zu beschleunigen

Laut BlockBeats hat die US-amerikanische Federal Energy Regulatory Commission (FERC) am 19. Juni die sechs großen Netzbetreiber angewiesen, die Verbindungsanträge (Interconnection Applications) von Rechenzentren und anderen großen Stromverbrauchern zu beschleunigen. Die Netzbetreiber müssen nachweisen, dass Rechenzentren sich zeitnah und geordnet an das Übertragungsnetz anschließen können, wobei die Rechenzentren sämtliche Kosten für die Netzverbindung tragen. Die Entscheidung wurde einstimmig angenommen.

Die FERC forderte die Netzbetreiber außerdem auf, alternative Übertragungstechnologien wie Festkörpertransformatoren oder supraleitende Leitungen in Betracht zu ziehen. Betreiber müssen Berichte innerhalb von 30 Tagen über die verfügbaren Kapazitäten für Erzeugungsreserven einreichen und innerhalb von 60 Tagen ihre regionalen Strompreissysteme entweder verteidigen oder überarbeiten. Darüber hinaus wies die FERC die Betreiber an, Rechenzentren besser dabei zu unterstützen, Stromquellen „hinter dem Zähler“ (behind-the-meter) zu nutzen.

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