Fidelity identifiziert fünf Faktoren, die den Krypto-Winter beenden könnten.

Fidelity veröffentlichte am 29. Juni einen Bericht mit dem Titel „Was könnte den Krypto-Winter beenden?“, in dem fünf Faktoren identifiziert werden, die den Krypto-Winter beenden könnten. Der Bericht erscheint, während Bitcoin knapp über 62.500 US-Dollar gehandelt wird, als die erste Hälfte des Jahres 2026 endete, 50 % niedriger als das Allzeithoch von 126.080 US-Dollar, das es am 6. Oktober 2025 erreicht hatte. Im Juni 2026 verzeichneten die an Bitcoin gebundenen US-Spot-Exchange-Traded-Funds die schlechteste Performance seit ihrer Einführung, mit einem Abfluss von mehr als 4,50 Milliarden US-Dollar, während die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung zum Zeitpunkt der Drucklegung auf 2,2 Billionen US-Dollar gesunken ist, weniger als die Hälfte der 4,3 Billionen US-Dollar Kapitalisierung auf dem Höhepunkt Anfang Oktober letzten Jahres.

Bitcoin-Halving 4-Jahres-Zyklus-Muster

Beim Bitcoin-Halving wird die Mining-Belohnung alle vier Jahre halbiert. Dieser Vorgang reduziert die neu in Umlauf gebrachte Bitcoin-Menge, sodass die Kryptowährung ein knappes Gut bleibt. Im Laufe seiner Geschichte hat Bitcoin dazu tendiert, sowohl Bullenmarkt-Hochs als auch Bärenmarkt-Tiefs im Abstand von etwa vier Jahren auszubilden. Sollte sich dieses Muster fortsetzen, könnte dies bedeuten, dass der aktuelle Bärenmarkt etwa im November 2026 seinen Tiefpunkt erreicht, so der Vermögensverwalter. Laut Fidelity könnte der Bitcoin-Preis steigen, wenn die Nachfrage bei geringem Angebot stabil bleibt oder wächst. Allerdings sollten diese Vierjahreszyklen für die Makroanalyse und nicht für das genaue Timing von Trades herangezogen werden, warnte das Unternehmen.

SEC-Zulassung und Digital Asset Market Clarity Act

Fidelity ist der Ansicht, dass Bullenmärkte regulatorische Klarheit erfordern. So genehmigte die Securities and Exchange Commission im Januar die Auflegung von Spot-Bitcoin-ETFs, was der Kryptowährung einen großen Schub verlieh. Der Vermögensverwalter konzentriert sich nun auf den Digital Asset Market Clarity Act, der, falls er in Kraft tritt, Aktivitäten freisetzen könnte, die derzeit durch rechtliche Unsicherheit blockiert werden.

Einfluss der Zinssenkungen der Federal Reserve

Die Politik der Federal Reserve hat enormen Einfluss auf die Märkte, und Kryptowährungen bilden keine Ausnahme. Fidelity argumentierte, dass ein starker Zusammenhang zwischen Zinssenkungen und Kursanstiegen bei Kryptowährungen besteht. Wenn die Zinsen sinken, werden Kredite billiger und die Anleger fühlen sich wohler, was Kryptowährungen zugutekommt. Wenn die Zinsen steigen, wird die Liquidität verknappt und die Kryptopreise fallen. Laut Fidelity werden die Kryptopreise weit im Voraus steigen, wenn sie eine Zinssenkung wittern, da die Märkte solche Schritte in der Regel vorwegnehmen.

Unerwartete Anwendungsfall-Entstehung

Fidelity hob hervor, dass Meme-Coins und Non-Fungible Tokens den Bullenlauf 2019–21 im Kryptomarkt antrieben. Derzeit sind Tokenisierung, KI-bezogene Kryptoanwendungen und Stablecoins die beliebtesten Anwendungsfälle. Der Vermögensverwalter erwartet jedoch, dass ein unerwarteter Anwendungsfall auftauchen wird, der den Markt für digitale Vermögenswerte beflügelt. Eine breite Akzeptanz könnte eine neue Welle der Investorenbegeisterung auslösen und neues Geld in Kryptowährungen lenken, so Fidelity.

Institutionelle Akzeptanz jenseits der Performance 2026

Die institutionelle Akzeptanz von Kryptowährungen durch Schritte wie Digital Asset Treasuries, die Aussicht auf eine US Strategic Bitcoin Reserve usw. hat die Preise beflügelt. Doch die institutionelle Akzeptanz von Kryptowährungen im Laufe des Jahres 2026 hat nicht zu einem neuen Bullenmarkt geführt. Ein überraschender Schritt wie die Aufnahme von Kryptowährungen in die Bilanz eines Unternehmens aus den „Magnificent Seven“ könnte eine neue Erzählung entfachen, so Fidelity. Fidelity erklärte, dass diese Faktoren zwar einige mögliche Katalysatoren sein könnten, die den Krypto-Winter beenden, es jedoch keine Gewissheit gebe. Der Vermögensverwalter riet Anlegern, nur einen Betrag zu investieren, den sie bereit sind zu verlieren.

FAQ

Was identifizierte Fidelity am 29. Juni in Bezug auf den Krypto-Winter?

Fidelity veröffentlichte am 29. Juni einen Bericht mit dem Titel „Was könnte den Krypto-Winter beenden?“, in dem fünf Faktoren identifiziert werden, die den Krypto-Winter beenden könnten: Bitcoin-Halving 4-Jahres-Zyklus-Muster, regulatorische Klarheit einschließlich des Digital Asset Market Clarity Act, Einfluss der Zinssenkungen der Federal Reserve, unerwartete Anwendungsfall-Entstehung und institutionelle Akzeptanz jenseits der aktuellen Performance.

Warum glaubt Fidelity, dass der aktuelle Bärenmarkt etwa im November 2026 seinen Tiefpunkt erreichen könnte?

Fidelity erklärte, dass Bitcoin im Laufe seiner Geschichte dazu tendierte, sowohl Bullenmarkt-Hochs als auch Bärenmarkt-Tiefs im Abstand von etwa vier Jahren auszubilden. Sollte sich dieses Muster fortsetzen, könnte dies bedeuten, dass der aktuelle Bärenmarkt etwa im November 2026 seinen Tiefpunkt erreicht, so die Analyse des Vermögensverwalters zum Bitcoin-Halving-Zyklus.

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