Laut Fidelity Digital Assets hat der Iran am 28. Mai ein auf Bitcoin basierendes Zahlungssystem namens „Hormuz Safe“ eingeführt, um Transitgebühren durch die Straße von Hormuz zu verwalten, die 20% der weltweiten Öllieferungen abwickelt. Gebühren unter dem System werden in Bitcoin beglichen.
In seinem Bericht „2026 Digital Assets Trends“ hob Fidelity diese Entwicklung als Hinweis darauf hervor, dass Bitcoin zunehmend als internationales Abwicklungs- und Reserve-Asset in Betracht gezogen wird. Der Bericht stellte fest, dass Nationen angesichts geopolitischer Spannungen und finanzieller Sanktionen nach Alternativen zu dollarbasierten Zahlungssystemen suchen. Fidelity bezeichnete Bitcoin als „neutral“ und „beschlagnahme-resistent“ und stellte fest, dass einige Marktteilnehmer es als Alternative für ein internationales Zahlungsmittel und als Wertaufbewahrung sehen – neben den wachsenden Goldreserven der Zentralbanken.