Flashbots-Wissenschaftler: Kryptografische Mempools sind noch nicht wirtschaftlich tragfähig; programmierbarer Datenschutz könnte möglicherweise der bessere Weg sein

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Gate News Meldung, am 2. April hat der leitende Forschungsscientist bei Flashbots und Gastwissenschaftler am Imperial College London Jonathan Passerat-Palmbach auf der EthCC[9]-Konferenz die technische Entwicklung und die praktischen Grenzen des verschlüsselten Mempool-Systematisch erläutert. Er wies darauf hin, dass es ausgehend von frühen, auf Komitees basierenden Threshold-Verschlüsselungsansätzen über Batched Threshold Encryption bis hin zu Beast-Mev-Ansätzen, die Stille-Setups mit Batch-Entschlüsselung kombinieren, bereits mehrere Konstruktionspfade in der Forschung gibt, aktuell jedoch keine Lösung existiert, die alle für ein protokollseitiges Deployment erforderlichen Bedingungen gleichzeitig erfüllt, darunter Stille-Setup, nicht-interaktive Entschlüsselung, kleine Schlüssel und kleine Chiffrate. Daher lässt sich der kryptografische Teil des verschlüsselten Mempool derzeit nicht direkt in das Ethereum-Protokoll einbetten. Das entscheidende Problem liegt zudem in der ökonomischen Ebene: Der verschlüsselte Mempool verwendet eine Blind Ordering-Methode, bei der Transaktionen im verschlüsselten Zustand sortiert werden. Das führt zu drei Problemen: 1. Suchende werden weiterhin in großem Umfang blinde Arbitrage-Pakete einreichen und damit On-Chain-Ramschtransaktionen verursachen; 2. Die Reduktion der MEV-Subventionen wird dazu führen, dass Validatoren an entfernteren geografischen Standorten an Wettbewerbsfähigkeit verlieren und stattdessen die Zentralisierung verschärft wird; 3. Die Ausführungsqualität der Nutzer sinkt, Preisabweichungen nehmen deutlich zu und die Wahrscheinlichkeit von Rollbacks steigt. Jonathan erklärte, dass die zeitliche Gestaltung, bei der erst nach der Ausführung entschlüsselt wird, die Funktionsfähigkeit des Auktionsmechanismus verhindert, während Auktionen der beste Weg zur Behandlung von MEV-Anreizen sind. Er schlug als Alternative programmierbare Privatsphäre vor, die es erlaubt, einen Zwischenzustand zwischen vollständig verschlüsselt und vollständig öffentlich zu erreichen. Derzeit ist dies über TEE umsetzbar, in Zukunft könnten FHE und weitere fortschrittlichere Lösungen hinzukommen. Er fasste zusammen: Privatsphäre kann nicht losgelöst von ökonomischen Anreizen existieren; aktuell sollte weiterhin außerhalb des Protokolls experimentiert werden, statt voreilig eine Einbettung vorzunehmen.

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