Am 27. Juni reichte GameStop bei den US-Aufsichtsbehörden Unterlagen ein, in denen es erklärte, dass es die Übernahme von eBay im Wert von 56 Milliarden US-Dollar weiterverfolgen werde, obwohl der Online-Marktplatz das unaufgeforderte Angebot im Mai abgelehnt hatte. CEO Ryan Cohen schlug den Deal zu 125 US-Dollar pro Aktie in einer Kombination aus Bargeld und Aktien vor, mit dem Ziel, eine E-Commerce-Plattform zu schaffen, die Amazon Konkurrenz machen soll, indem sie das Verkäufer-Ökosystem von eBay und die rund 1.600 Einzelhandelsstandorte von GameStop nutzt.
Cohen hat kürzlich Leistungsanreize im Wert von bis zu 35 Milliarden US-Dollar aufgegeben, um Governance-Bedenken auszuräumen und sein Engagement für die Übernahme zu demonstrieren, wie Medienberichte vermelden. Der Vorstand von eBay hatte den Vorschlag abgelehnt und dabei fehlende Glaubwürdigkeit sowie Bedenken hinsichtlich der Finanzierungsquellen, Integrationsrisiken und der Corporate Governance angeführt.