Gate News-Mitteilung, 17. April — Ganfeng Lithium, ein großer Lithiumproduzent, der in Hongkong und Shenzhen notiert ist, erwartet einen Nettogewinn in Q1 von 1,6 Milliarden bis 2,1 Milliarden Yuan (ungefähr US$235 Millionen bis US$308 Millionen), verglichen mit einem Verlust von 360 Millionen Yuan (US$52,8 Millionen) in der gleichen Periode des Vorjahres.
Die Wende wurde durch höhere Lithiumpreise und stärkere Bestellungen für Lithiumprodukte angetrieben. Die Nachfrage nach Lithiumsalzen bei Kunden aus nachgelagerten Bereichen blieb robust und unterstützte die Erholung der Erträge des Unternehmens.
Analysten machten steigende Kraftstoffkosten im Zusammenhang mit Spannungen im Nahen Osten als einen Faktor aus, der die Einführung von Elektrofahrzeugen durch Verbraucher beschleunigen könnte. Ganfeng stärkt seine Position zudem durch vertikale Integration und peilt für das Geschäftsjahr 2025 eine Lithium-Eigenversorgungsquote von über 50 % an, die über den Branchendurchschnittswerten liegt. Das Goulamina-Projekt des Unternehmens in Mali hilft dabei, die Volatilität der Rohmaterialkosten abzufedern. China dominiert die globale Lithiumverarbeitung und hält laut Daten von 2022 76 % der weltweiten Kapazität für Lithium-Schmelzen, während die USA in alternative Lieferketten investieren, darunter ein Darlehen über 2,23 Milliarden US-Dollar an Lithium Americas für dessen Thacker-Pass-Projekt in Nevada.