Laut einer Recherche von Morgan Stanley sind die globalen Preise für Speicherchips im vergangenen Jahr um mehr als das Sechsfache gestiegen, da die Nachfrage nach künstlicher Intelligenz das Angebot übertrifft. Der Speichermarkt dürfte sich den TrendForce-Daten zufolge von 220 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 auf 890 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 ausweiten.
Morgan Stanley warnte, dass es bis 2027 bei PC-DRAM zu einer 15%igen Angebotslücke kommen wird, während bei Smartphone-DRAM eine 12%ige Lücke droht. Um die Gewinnmargen zu halten, könnten die durchschnittlichen Verkaufspreise für PCs um 67% und die Smartphone-Preise um 34% steigen müssen, also etwa acht bis neun Mal höher als die Inflation während der Pandemieperiode.