Laut Barron's fielen die Goldpreise am Mittwoch (24. Juni) um 3 % und durchbrachen die Unterstützungsmarke von 4.000 US-Dollar pro Unze, angesichts wachsender Inflationssorgen und möglicher weiterer Zinserhöhungen der US-Notenbank. Der Rückgang seit Jahresbeginn beträgt mittlerweile knapp 8 % – eine deutliche Umkehr vom Rekordhoch von etwa 5.600 US-Dollar pro Unze Ende Januar.
Die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen sind auf über 4,4 % gestiegen, während ein stärkerer US-Dollar Gold für ausländische Käufer verteuert hat. Technische Analysten warnen, dass Gold bei einem Scheitern der Marke von 4.000 US-Dollar weiteren Abwärtsrisiken ausgesetzt sein könnte, mit möglichen Zielmarken von bis zu 3.750 US-Dollar in den kommenden Monaten.