Goldman Sachs warnt MLCC als nächsten Engpass in der KI-Lieferkette, da Server pro Rack 600.000 Einheiten benötigen

Laut Goldman Sachs werden mehrschichtige Keramikkondensatoren (MLCCs) der nächste Auslöser für ein Angebots-Nachfrage-Ungleichgewicht im KI-Ökosystem sein. Die Investmentbank hat MLCC als eine „neue Speicher“-Komponente identifiziert und darauf hingewiesen, dass hochwertige KI-Server bis zu 600.000 Einheiten pro Rack benötigen, um eine stabile Stromversorgung aufrechtzuerhalten – trotz massiver, augenblicklicher Leistungsschwankungen von Prozessoren wie Nvidia-GPUs. MLCC ist inzwischen die drittteuerste Komponente in der Stückliste (BOM) von Servern – nach GPUs und Speicher –; der gesamte MLCC-Markt wird auf etwa 15 Milliarden US-Dollar geschätzt. Das auf Server ausgerichtete MLCC-Segment, das derzeit rund 1,3 Milliarden US-Dollar wert ist, wächst mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 80%. Analyst Nelson Armbrust stellte fest, dass Preissteigerungszyklen bei MLCC hinter denen von DRAM, NAND-Speicher und anderen KI-Komponenten zurückliegen, was MLCCs für ein möglicherweise längeres Fenster der Preisausweitung positioniert.
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