Goldman Sachs sieht bei den Ölpreisen ein zweigleisiges Risiko durch schwache Nachfrage und den Verlust von Fördermengen aus dem Nahen Osten

Laut Goldman Sachs am 31. Mai drohen bei den Ölpreisen Risiken in beide Richtungen, da eine nachlassende Nachfrage und mögliche Lieferausfälle aus dem Nahen Osten miteinander konkurrieren. Analyst Daan Struyven und Kollegen fanden anhand von April-Daten zu Ölabverkäufen aus Westeuropa, dass ein Abwärtsrisiko für die Nachfrage von etwa 2 Millionen Barrel pro Tag besteht. Das erhöhe das Abwärtsrisiko um rund 10 US-Dollar pro Barrel gegenüber ihrer Prognose für das vierte Quartal für Brent-Rohöl von 90 US-Dollar. Goldman Sachs stellte fest, dass zwar Störungen in der Nahost-Lieferung durch den Iran-Konflikt ein erhebliches Aufwärtsrisiko für die Preise darstellen, die Schwäche der Nachfrage jedoch ein wesentliches Abwärtsrisiko erzeugt, weil der tatsächliche Ölverbrauch aufgrund der Preissteigerungen möglicherweise stärker zurückgeht als erwartet.
Disclaimer: The information on this page may come from third-party sources and is for reference only. It does not represent the views or opinions of Gate and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Virtual asset trading involves high risk. Please do not rely solely on the information on this page when making decisions. For details, see the Disclaimer.
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare