Laut Marsh, dem weltweit größten Versicherungsbroker, sind die Prämien für Versicherungen gegen politische Gewalt im Golfgebiet mindestens um das 20-Fache gestiegen, seit der Iran-Krieg am 28. Februar begonnen hat. Vor dem Konflikt kostete eine Police über 1 Million US-Dollar jährlich 1.000 bis 2.200 US-Dollar; heute kostet sie 20.000 bis 120.000 US-Dollar. Marsh-Daten zeigen, dass Versicherer die verfügbare Kapazität nach Kriegsbeginn von etwa 1 Milliarde US-Dollar auf 200 Millionen US-Dollar gekürzt haben, während die Nachfrage exponentiell anstieg, was die Preiserhöhungen deutlich stärker machte.
Omar Gemei, Leiter des globalen Platzierungsgeschäfts bei Marsh für den Mittleren Osten und Afrika, bemerkte, dass kleine und mittlere Unternehmen nun zunehmend nach einem solchen Versicherungsschutz suchen. Er fügte hinzu, dass die Tarife zwar nachlassen könnten, falls die Stabilität anhält, aber höchstwahrscheinlich nicht auf das Niveau vor dem Konflikt zurückkehren werden.