Falkenhafte Fed-Kommentare drücken Gold auf 4.230 US-Dollar und testen diese Woche die Unterstützung bei 4.000 US-Dollar

Laut Kitco News gaben die Goldpreise diese Woche nach, nachdem die Federal Reserve auf eine hawkische Linie umgeschwenkt war. Spotgold notierte am Mittwoch zuletzt bei 4.230,70 US-Dollar je Unze, nachdem die aktualisierten wirtschaftlichen Projektionen der Notenbank mögliche Zinserhöhungen bis zum Jahresende signalisiert hatten. Der neue Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Warsh, bekräftigte die hawkische Haltung erneut und hob hervor, dass die Preisstabilität für die Notenbank Priorität hat. Gold hat den Großteil seiner frühen Wochengewinne abgegeben und hält sich nun nahe einer kritischen Unterstützung bei 4.000 US-Dollar je Unze. Der gleitende 200-Tage-Durchschnitt liegt grob 200 US-Dollar über den aktuellen Kursniveaus.

Analysten erwarten für die kommende Woche eine erhöhte Volatilität, da die Wirtschaftsdaten in den Fokus rücken. Zu den wichtigsten Veröffentlichungen zählen am Dienstag der S&P Global Flash PMI, am Donnerstag das finale US-Q1-BIP und der Personal Consumption Expenditures Index sowie am Freitag die University of Michigan Consumer Sentiment. Rohstoffstrategen bleiben angesichts kurzfristiger Abwärtsrisiken vorsichtig, die sich aus einem stärkeren US-Dollar und der hawkischen Fed-Politik ergeben könnten, auch wenn einige aktuelle Preise als potenzielle Kaufgelegenheit ansehen.

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