Gate News Nachricht, 15. April — Während Nasdaq plant, die Handelszeiten auszuweiten, sagte der Chief Executive Officer der Hong Kong Exchanges and Clearing (HKEx), Edith Sithole Chen Yik-ting, dass zwar der erweiterte Handel ein unvermeidlicher Trend sei, den Anleger anstreben, dieser jedoch möglicherweise nicht für den Hongkonger Aktienmarkt geeignet ist und eine sorgfältige Abwägung erfordert.
Chen führte aus, dass eine Ausweitung der Handelszeiten durch HKEx, um es US-Anlegern zu ermöglichen, während ihrer Tageszeit Hongkonger Aktien zu handeln, lokale Hongkonger Anleger benachteiligen könnte: Diese würden zu der Zeit schlafen und beim Aufwachen mit einem deutlich anderen Markt konfrontiert. Sie wies darauf hin, dass der Derivatemarkt von HKEx bereits bis 3 Uhr morgens handelt und die Börse in der Lage ist, weiter zu verlängern, der Wertpapiermarkt jedoch einer vorsichtigen Beratung bedarf. Chen zog den Vergleich mit einem 24-Stunden-Supermarkt und betonte, dass nicht allein die Betriebszeiten das Hauptargument sind—Anleger kämen wegen der Produkte. Außerdem äußerte sie Bedenken hinsichtlich der Anforderungen an die Offenlegung von Informationen durch Führungskräfte und Mechanismen zur Wahrung der Marktintegrität. Dabei hob sie hervor, dass Hongkongs strenges Regulierungsrahmenwerk für den Informationsfluss und die Marktfairness entscheidende Punkte seien.
Zum IPO-Pipeline-Bericht gab Chen an, dass über 500 Unternehmen für eine Notierung in der Warteschlange stehen. Von den 120 Unternehmen, die letztes Jahr an HKEx gelistet wurden, stammten ungefähr 50 über 50% ihrer Umsätze aus dem Ausland außerhalb des chinesischen Festlands. Chen ordnete diese als „chinesische multinationale Unternehmen“ ein. HKEx habe letztes Jahr Unternehmen begrüßt, die ihren Hauptsitz in Thailand, Singapur und Dubai haben; außerdem stehen in diesem Jahr bereits über 10 internationale Unternehmen zur Notierung an. Chen hob das starke Interesse internationaler Anleger hervor—darunter aus Nordamerika, Europa, dem Nahen Osten und anderen asiatischen Regionen—an „Cornerstone“-Investitionen. Dies zeige, dass globale Investoren eine erhebliche Unterinvestition in China und Asien erkannt hätten und nun versuchten aufzuholen.
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