Der Ausschuss für „Ways and Means“ hat letzte Woche acht digitale Asset-Steuerpropositionen geprüft, während die Gesetzgeber versuchen, klarere Regeln für einen Kryptowährungsmarkt im Wert von über 2 Billionen US-Dollar zu schaffen. Laut Vorsitzendem Jason Smith halten inzwischen mehr als 67 Millionen Amerikaner, also etwa ein Viertel der Bevölkerung, digitale Assets.
Der Ausschuss hat sechs Gesetzentwürfe und zwei Diskussionsentwürfe begutachtet, die sich mit Mining, Staking-Rewards, gemeinnützigen Spenden und vereinfachter Berichterstattung für routinemäßige Transaktionen befassen. Zu den Vorschlägen gehört das „Less Tax Paperwork for Digital Asset Owners Act“, das die Meldepflichten für Netzwerkgebühren und Schwankungen bei Stablecoins reduzieren würde, sowie der „Tax Clarity for Mining and Staking Act“, der Mining- und Staking-Rewards als gewöhnliches Einkommen klarstellen soll. Zusätzliche Maßnahmen betreffen die Anforderungen an den steuerlichen Abzug für Spenden, verlängerte „Safe-Harbor“-Regelungen für digitale Assets, Steuer-Regeln gegen Missbrauch und ein freiwilliges Offenlegungsprogramm für Steuerpflichtige, die frühere Meldungen korrigieren.