HSBC und Standard Chartered in der Nähe der Hongkonger Stablecoin-Lizenzen

  • Die Regulierungsbehörden in Hongkong haben 36 Anträge für Stablecoin-Lizenzen erhalten, planen jedoch nur wenige Emittenten zu genehmigen.
  • HSBC und Standard Chartered werden voraussichtlich zu den ersten lizenzierten HKD-Stablecoin-Emittenten gehören.
  • Das Lizenzierungsrahmenwerk baut auf einem im Jahr 2024 gestarteten Sandbox-Programm auf, um die Stablecoin-Infrastruktur zu testen.

Die Regulierungsbehörden in Hongkong bereiten die Erteilung der ersten Stablecoin-Emittentenlizenzen der Stadt vor, wobei HSBC und Standard Chartered voraussichtlich zu den ersten Empfängern gehören. Die Hong Kong Monetary Authority prüft derzeit Dutzende von Anträgen im Rahmen des neuen Rahmens. Berichten zufolge könnten die ersten Genehmigungen um den 24. März erteilt werden, während die Regierung ihre Digital-Asset-Strategie vorantreibt.

HKMA prüft Dutzende von Stablecoin-Anträgen

Hongkong führte das Lizenzregime ein, um Hongkong-Dollar-gestützte Stablecoins zu regulieren. Nach den Regeln muss jeder Emittent eine Genehmigung der Hong Kong Monetary Authority erhalten.

Laut HKMA-CEO Eddie Yue haben die Regulierungsbehörden 36 Anträge im Rahmen des neuen Rahmens erhalten. Zuvor hatten mehr als 70 Unternehmen Interesse bekundet. Die Behörden planen jedoch, nur eine begrenzte Anzahl an Anfangslizenzen zu vergeben.

Die Regulierungsbehörden wollen sicherstellen, dass die Projekte klare Anwendungsfälle und nachhaltige Geschäftsmodelle aufweisen. HSBC und Standard Chartered könnten zur ersten Gruppe gehören. Beide Banken emittieren bereits Hongkongs physische Banknoten.

Die Hong Kong Monetary Authority bevorzugt Berichten zufolge Institutionen mit starken Kapitalreserven. Die Behörden nannten auch etablierte Sicherheitsbilanz als wichtige Überlegungen. Währenddessen sagte Finanzsekretär Paul Chan in seiner Haushaltsrede für 2026-27, dass die ersten Lizenzen im März erteilt werden könnten.

Banken im Zentrum des Stablecoin-Rollouts

Die potenzielle Genehmigung würde HSBC Holdings Plc und Standard Chartered Plc in den Mittelpunkt des Stablecoin-Starts in Hongkong stellen. Beide Institute sind bereits im regulierten Bankensystem der Stadt tätig.

Laut Quellen von Bloomberg bevorzugen die Regulierungsbehörden bankgeführte Stablecoin-Emittenten, um eine breitere Marktdurchdringung zu fördern. Die Behörden sind auch der Ansicht, dass Banken Finanzrisiken effektiver verwalten können.

Zusätzlich prägen strenge Anti-Geldwäsche-Anforderungen das Lizenzierungsrahmenwerk. Diese Regeln stimmen mit Hongkongs Umsetzung der Basel-Krypto-Standards für Banken überein. Keine der Banken bestätigte die Berichte öffentlich.

Standard Chartered lehnte eine Stellungnahme ab, während HSBC auf Anfragen nicht reagierte. Die Hong Kong Monetary Authority erklärte, sie kommentiere keine Marktspekulationen.

Sandbox-Programm testete Stablecoin-Infrastruktur

Das Lizenzregime baut auf früheren Experimenten auf, die im Rahmen des Hong Kong Stablecoin-Sandbox-Programms durchgeführt wurden. Die Regulierungsbehörden starteten die Initiative im Jahr 2024. Mehrere Unternehmen nahmen an der Testphase teil.

Zu den Teilnehmern gehörten ein Joint Venture von Standard Chartered, Animoca Brands und Hong Kong Telecommunications. Weitere Teilnehmer waren JD Technology, verbunden mit der chinesischen E-Commerce-Gruppe JD.com. Das Startup RD Technologies schloss sich ebenfalls dem Sandbox-Programm an.

RD Technologies wurde von einem ehemaligen HKMA-CEO gegründet und sammelte im letzten Jahr 40 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln. Hongkong begann 2022 mit der Umsetzung seiner Digital-Asset-Strategie. Der Rahmen umfasst Lizenzierungsregeln für Krypto-Börsen und Stablecoin-Emittenten.

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