Gate-News-Meldung, 20. April — Die Gewerkschaft von Hyundai Motor sucht Boni in Höhe von 30 % des Nettoertrags des Unternehmens für 2025, insgesamt mehr als 3 Billionen Won (ungefähr $2 Milliarden), wie aus Gewerkschaftsvorschlägen hervorgeht. Zu den Forderungen gehört außerdem eine monatliche Erhöhung des Grundgehalts um 149.600 Won ($100), eine Anpassung der Bonusquoten von 750 % auf 800 % des Grundgehalts, Schutzmaßnahmen für die Arbeitsplatzsicherheit im Zusammenhang mit dem KI-Einsatz, ein höheres Rentenalter von 65 Jahren und mehr Einstellungen.
Die Gewerkschaft hat außerdem vorgeschlagen, Gewinnbonusse, die an die Unternehmensleistung gekoppelt sind, zu gleichen Teilen mit Beschäftigten in Partnerfirmen zu teilen — ein erster bekannter Fall, dass die Gewerkschaft eines Hauptauftragnehmers leistungsbezogene Bonuszahlungen von Lieferanten in die Tarifverhandlungen unter dem neuen südkoreanischen „Yellow Envelope Act“ einbezieht. Die Bonusforderung übertrifft die anderer großer südkoreanischer Konzerne: Die Gewerkschaft von Samsung Electronics verlangte Boni, die an 15 % des operativen Gewinns gekoppelt sind, während SK Hynix einen Deal ausgehandelt hat, um 10 % des operativen Gewinns für Boni zurückzustellen.
Das Vorstoßen für Arbeitsplatzschutz spiegelt Bedenken bezüglich der geplanten Einführung von KI-Robotern durch Hyundai wider, darunter sein humanoider „Atlas“-Roboter, der bis 2030 in den Fahrzeugmontageanlagen eingesetzt werden soll — im Rahmen des Übergangs zu einer unbemannten Fabrik. Arbeitsrechtsvertreter sehen in den Forderungen der Gewerkschaft ein mögliches Vorbild für Fertigungsarbeiter weltweit, was auf eine breitere Verschiebung in den Tarifverhandlungen hin zu Einkommensgarantien und Gewinnbeteiligungsmodellen hindeutet, während die Automatisierung weiter beschleunigt.
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