Laut der Global Layer One (GL1)-Initiative haben große Finanzinstitute am 22. Juni 2026 ein Whitepaper veröffentlicht, das einen programmierbaren Compliance-Rahmen für regulierte tokenisierte Vermögenswerte skizziert. Zu den Mitwirkenden zählen der Internationale Währungsfonds (IWF), die Banque de France, die Blockchain-Sparte Kinexys von JPMorgan, die Monetary Authority of Singapore (MAS), Standard Chartered sowie weitere Zentralbanken und Branchenakteure.
Der Rahmen sieht vor, Compliance-Kontrollen direkt in digitalen-Asset-Transaktionen einzubetten – mithilfe von datenschutzschonenden Technologien wie Zero-Knowledge-Proofs. Laut dem Paper können Emittenten Asset- und Transaktionsrichtlinien durchsetzen, bevor Übertragungen oder Abwicklungen stattfinden, und dabei die Vertraulichkeit wahren. Bermuda, ein Privacy-Protokoll für regulierte digitale Assets, trug zu der Initiative bei und betonte, dass präzise Compliance-Tools eine gezielte Durchsetzung ermöglichen, ohne komplette Asset-Pools einzufrieren.