Gate-News-Mitteilung, 20. April — Indien und Südkorea haben am Montag, dem 21. April, eine bedeutende Handelsvereinbarung unterzeichnet, die darauf abzielt, den bilateralen Handel bis 2030 auf ungefähr $50 Milliarden zu erhöhen und damit das derzeitige jährliche Handelsvolumen effektiv zu verdoppeln. Der südkoreanische Präsident Lee Jae Myung traf den indischen Premierminister Narendra Modi, um die Handelsallianzen zwischen den beiden asiatischen Nationen zu vertiefen.
Die Aufwertung zur umfassenden Wirtschaftspartnerschaft (CEPA) führte zur Unterzeichnung von rund 15 neuen Dokumenten, die saubere Energie, künstliche Intelligenz, kritische Rohstoffe und Lieferketten, Halbleiter, Schiffbau, Fertigung, Verteidigung und digitalen Handel umfassen. Beide Führungspersonen haben einen Indien-Korea-Ausschuss für industrielle Zusammenarbeit eingerichtet, um sich auf Investitionen in Industrie, Handel, strategische Ressourcen und saubere Energie zu konzentrieren. Um das $50 -Milliarden-Ziel zu erreichen, muss der bilaterale Handel bei einer jährlichen Wachstumsrate von etwa 18% von seinem aktuellen Niveau von 25-27 Milliarden US-Dollar zulegen.
Die Partnerschaft spiegelt Indiens Aufstieg zu der weltweit am schnellsten wachsenden großen Volkswirtschaft sowie die Bemühungen globaler Mächte wider, Lieferketten von China zu diversifizieren. Indiens langfristiger Entwicklungsplan Viksit Bharat 2047 (Developed India 2047) zielt darauf ab, das Land bis 2047 in eine vollständig entwickelte Volkswirtschaft zu verwandeln — durch den Ausbau der heimischen Produktion, technologische Führungsstärke, die Ausweitung sauberer Energie und die Entwicklung der Infrastruktur.