Gate News-Nachricht, 24. April — Intel meldete am 24. April die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 und veröffentlichte einen Umsatz von 13,6 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 7% im Jahresvergleich und 11% über dem Wert der Wall-Street-Konsensprognose. Der Non-GAAP-Gewinn je Aktie lag bei 0,29 US-Dollar, im Vergleich zu den Erwartungen der Analysten von 0,01 US-Dollar, was einem 29-fachen Gewinnsprung entspricht — ein außerordentlich seltenes Ergebnis für eine Aktie aus dem Large-Cap-Bereich.
Nach der Bekanntgabe schossen Intels Aktien im vorbörslichen Handel um mehr als 24% auf 83,27 US-Dollar. Dadurch stieg der Anteil der US-Regierung auf einen nicht realisierten Gewinn von über 27,1 Milliarden US-Dollar. Die Position der Regierung geht auf eine Transaktion im August 2025 im Rahmen des CHIPS Act zurück, als die Trump-Regierung 8,9 Milliarden US-Dollar an Finanzierung und Ressourcen für Secure Enclave in 433,3 Millionen Intel-Aktien zu 20,47 US-Dollar je Aktie umwandelte und sich damit rund 9,9% Eigentum sicherte.
Da Intel in der Freitags-vorbörslichen Phase bei 83,27 US-Dollar gehandelt wird, sind die Bestände der Regierung derzeit etwa $36 Milliarden US-Dollar wert — fast eine Verdreifachung innerhalb von weniger als einem Jahr. Die US-Regierung hält außerdem Optionsscheine, die es ihr ermöglichen, einen zusätzlichen Anteil von 5% an Aktien zu $20 je Aktie zu kaufen.