Gate News-Mitteilung, 5. April, der Generaldirektor der Internationalen Energieagentur Bilir warnte: Wenn die Straße von Hormus (einer der weltweit wichtigsten Öltransportewege) nicht für die Schifffahrt wieder geöffnet wird, dann wird die im April verlorene Menge an Rohöl und Erdölprodukten doppelt so hoch sein wie im März. Bilir sagte, selbst wenn der Konflikt beendet ist, werde es lange dauern, bis wieder Normalität einkehrt. Er gab außerdem bekannt, dass die Internationale Energieagentur täglich stündlich alle wichtigen Energieanlagen in der Region verfolgt, darunter Ölfelder, Pipelines, Raffinerien und Terminals für verflüssigtes Erdgas. Derzeit sind 72 Energieanlagen beschädigt, wobei ein Drittel schwere oder sehr schwere Schäden erlitten hat. Bilir lobte Saudi-Arabien für die schnelle Reaktion auf die Krise: Das Land habe über eine Pipeline in Richtung Roten Meer mehr als zwei Drittel seiner Öl-Exporte umgeleitet. Der oberste Entscheidungsträger Saudi-Arabiens habe ihm zugesichert, dass diese wichtige Pipeline gut geschützt sei. Doch Bilir wies darauf hin, dass die Folgen für die globale Wirtschaft äußerst schwerwiegend wären, falls diese Route angegriffen würde.
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