Iran stoppt US-Gespräche am 21. Juni, schließt die Straße von Hormus; Ölpreise steigen wegen geopolitischer Spannungen

Laut Tasnim News Agency und Jin10 Futures hat die iranische Delegation am 21. Juni die Verhandlungen mit den USA in der Schweiz aus Protest gegen Drohungen von Präsident Trump abgebrochen. Am selben Tag zuvor hatte Trump Iran gewarnt, unverzüglich mit Stellvertreteraktionen im Libanon aufzuhören, andernfalls bei erneuten und strengeren US-Schlägen erneut zur Rechenschaft gezogen zu werden. Die iranischen Streitkräfte kündigten am 20. Juni an, als Reaktion auf das, was sie als das Scheitern der USA bezeichnen, ihren Verpflichtungen zum Waffenstillstand nachzukommen, sowie auf fortgesetzte israelische Militäroperationen im Süden des Libanon die Straße von Hormus für den gesamten Schiffsverkehr zu schließen. Die Erklärung deutete an, dass diese Schließung die erste Reaktionsmaßnahme sei, mit weiteren Schritten, falls die Militäroperationen fortgesetzt werden. Die internationalen Rohölpreise starteten am 22. Juni höher, da Anleger die sich verschärfenden geopolitischen Spannungen und die Unsicherheit im Umfeld der ins Stocken geratenen Gespräche einordneten.
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