Gate News Nachrichten, Iran hat einen vorläufigen Waffenstillstandsplan vorgelegt, der Entschädigungen für den Krieg, die offizielle Kontrolle des Persischen Golfs sowie keine Einschränkungen für ballistische Raketen umfasst, aber US-Beamte sagen, diese Bedingungen seien „unrealistisch“. Gleichzeitig entsendet Washington Tausende von Soldaten in den Nahen Osten, was den Verdacht Teherans auf Friedensvorschläge verstärkt und vermuten lässt, dass diplomatische Bemühungen nur ein Vorwand für militärische Eskalation sein könnten.
Laut Axios äußerten iranische Beamte gegenüber Vermittlern in Pakistan, Ägypten und der Türkei, dass die US-Militärbewegungen die Glaubwürdigkeit der Verhandlungen untergraben. In den kommenden Tagen werden mehrere Kampfflugzeugstaffeln und Teile der 82. Luftlandedivision in die Region verlegt. Das „Kobeski-Brief“ weist darauf hin, dass selbst bei Fortsetzung der Verhandlungen der Konflikt noch zwei bis drei Wochen andauern könnte. Der iranische Obermilitärrat Rezaei betont, dass Teheran vollständige Entschädigung für alle Kriegsschäden anstrebt.
Der Energiemarkt ist deutlich betroffen. Die Brent-Rohölpreise stiegen am Mittwoch wieder über 100 USD pro Barrel und lagen bei Redaktionsschluss bei 98,87 USD. Goldman Sachs warnt, dass bei anhaltender Unterbrechung des Persischen Golfs die Ölpreise die Höchststände von 2008 mit 147,50 USD pro Barrel übersteigen könnten. Zudem hob Goldman Sachs die Prognose für Brent 2026 von 77 USD auf 85 USD an. Olle Hansen, Analyst bei Saxo Bank, weist auf eine zunehmende Knappheit bei Rohstofflieferungen hin, darunter Fertigöl, Erdgas, Helium und Düngemittel.
Auch Edelmetalle und Kryptowährungen sind volatil. Gold und Silber steigen, was darauf hindeutet, dass die jüngsten Verkäufe hauptsächlich auf Liquiditätsgründe zurückzuführen sind. Bitcoin (BTC) erholte sich von einem Tief bei 68.000 USD auf 71.300 USD. Die hohen Ölpreise erhöhen die Inflationserwartungen, was Goldman Sachs veranlasst hat, die Erwartung einer Zinssenkung durch die Fed von Juni auf September zu verschieben. Die geldpolitische Straffung drückt Risikoanlagen, und Bitcoin zeigt während des Konflikts ähnliche Schwankungen.
Obwohl die Verhandlungen fortgesetzt werden, wurden die von Iran vorgeschlagenen Bedingungen von Washington abgelehnt. Die US-Militärpräsenz wird beschleunigt, und die Lage verschärft sich weiter. Weltinvestoren beobachten die Entwicklungen im Nahen Osten genau und deren potenzielle Auswirkungen auf Energie- und Kryptomärkte.
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