Der iranische Präsident Pezeshkian stellt am Sonntag einen Rücktrittsantrag und nennt den Ausschluss von wichtigen Entscheidungen als Grund

Laut dem staatlichen Sender IRIB hat Irans Präsident Masoud Pezeshkian am Sonntag (1. Juni) beim Büro des Obersten Führers einen formellen Rücktrittsantrag eingereicht, mit Verweis auf eine Wissensquelle. In seinem Schreiben erklärte Pezeshkian, dass das Präsidium und die Regierung von zentralen staatlichen Entscheidungsprozessen faktisch ausgeschlossen worden seien, wodurch ein Machtvakuum entstanden sei, das es Hardliner-Fraktionen innerhalb der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) ermöglicht habe, die Lage zu kontrollieren. Er fügte hinzu, dass er unter diesen Umständen die Regierung nicht wirksam steuern und seine gesetzlichen Pflichten nicht erfüllen könne, was seinen Antrag auf sofortigen Rücktritt begründe.
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