Gate-News-Meldung, 22. April — Die Regierung Japans hat die „Drei Grundsätze für Übertragungen von Verteidigungsausrüstung“ am 21. April formell geändert und damit erstmals die Ausfuhr tödlicher Waffen ermöglicht. Die politische Wende veranlasste japanische Bürgerinnen und Bürger, sich in Tokio zu versammeln und gegen die Entscheidung der Regierung zu protestieren sowie Bedenken zu äußern, dass es zu Verstößen gegen die pazifistische Verfassung des Landes kommt.
Die Protestierenden machten geltend, dass niemand wolle, dass die Regierung tödliche Waffen exportiert, wobei einige erklärten, dass der Schritt beängstigend sei. Andere argumentierten, dass die Aufhebung des Verbots für Waffenexporte signalisiere, dass die Verfassung, die auf einer Auseinandersetzung mit Japans kriegszeitlicher Vergangenheit beruht, untergraben werde. Kritiker führten an, dass die Regierung nicht wirklich aus der Geschichte gelernt habe.