Laut Schweizer Außenministerium wurden die für den 19. Juni nahe Luzern geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran abgesagt, was in ganz Asien eine weit verbreitete „Risk-off“-Stimmung auslöste. Der japanische Nikkei-225-Index schwankte am selben Tag stark, erreichte ein Intraday-Hoch von 71.952 Punkten und schloss anschließend mit einem Plus von 0,28 % bei 71.250,06 Punkten, was einem Anstieg von 7,92 % für die Woche entspricht. Auch der südkoreanische KOSPI erlebte eine extreme Volatilität, erreichte vor dem Handelsschluss neue Intraday-Rekordstände und schloss dann mit einem Minus von 0,13 % bei 9.052,42 Punkten, ebenfalls plus 11,43 % für die Woche.
Die Gespräche wurden aufgeschoben, nachdem die iranische Verhandlungsdelegation laut Medienberichten des staatlichen Rundfunks am 18. Juni die Reise in die Schweiz verzögert hatte, wegen anhaltender israelischer Angriffe auf den Süden des Libanons.