Jefferies-Bericht: Verbreitung von Stablecoins könnte in den nächsten fünf Jahren zu einem Verlust von 3% bis 5% bei Bankeinlagen führen

Gate News Nachrichten, am 11. März veröffentlichte die Investmentbank Jefferies einen Forschungsbericht, in dem sie darauf hinweist, dass die zunehmende Verbreitung von Stablecoins im Zahlungs- und Kryptomarkt die Gewinne traditioneller Banken allmählich schmälern könnte, da der digitale US-Dollar immer mehr Anwendung findet. Analysten schätzen, dass in den nächsten fünf Jahren die Kerneinlagen der Banken um 3 % bis 5 % abnehmen könnten, was zu einem durchschnittlichen Rückgang der Bankgewinne um etwa 3 % führt, hauptsächlich bedingt durch steigende Refinanzierungskosten und Druck auf die Gebühreneinnahmen.

Der Bericht ist der Ansicht, dass Stablecoins zwar keine plötzlichen Bankeinlagenkrisen auslösen werden, aber das Risiko eines allmählichen Einlagenverlusts durch neue, aktivitätsbasierte Einkommensquellen und Zahlungsanwendungen nicht ignoriert werden darf. Das GENIUS-Gesetz von 2025 verbietet es regulierten Stablecoin-Emittenten, direkt an passive Inhaber zu zahlen, was das Risiko eines kurzfristigen massiven Einlagenverlusts verringert. Langfristig könnten jedoch Aktivitäten wie Stablecoin-Handel, Zahlungsabwicklung, DeFi-Staking und Kreditprotokolle weiterhin eine Bedrohung für Bankeinlagen darstellen. Jefferies weist darauf hin, dass Banken mit hohem Anteil an Retail- und verzinslichen Einlagen einem größeren Risiko ausgesetzt sind.

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