JPMorgan-CEO Jamie Dimon kritisierte den Digital Asset Market Clarity Act in einem Fox-Business-Interview, das am 1. Juni veröffentlicht wurde, und argumentierte, dass Krypto-Firmen bankenähnliche Regeln befolgen sollten, wenn sie Produkte anbieten, die Einlagen ähneln. Dimon erklärte, dass Krypto-Unternehmen, die Einlagen wie eine Bank entgegennehmen, auch Bankregeln haben sollten, und stellte sich damit direkt gegen Coinbase-CEO Brian Armstrong, der für den CLARITY Act geworben hat. Der Digital Asset Market Clarity Act zielt darauf ab, einen regulatorischen Rahmen für digitale Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten zu schaffen, um der Krypto-Branche Rechtssicherheit zu geben und gleichzeitig klarere Regeln für Unternehmen in diesem Sektor festzulegen.
Dimons Äußerungen riefen Reaktionen hervor, unter anderem von Senatorin Cynthia Lummis, die sagte, Dimon irre sich bezüglich des Clarity Act. Die Debatte flammte wieder auf, nachdem JPMorgan einen Blogbeitrag veröffentlicht hatte, der die Sicht der Bank auf die Regulierung digitaler Vermögenswerte darlegt.
Der Blogbeitrag von JPMorgan vom 29. Juni lobte digitale Vermögenswerte für ihr Potenzial, die Tokenisierung zu unterstützen und die Finanzinfrastruktur zu modernisieren. Die Bank verwies auf ihre eigenen Blockchain-Initiativen als Beleg dafür, dass Finanzinstitute die Technologie bereits übernehmen.
Tokenisierung bezeichnet die Übertragung realer Vermögenswerte wie Anleihen, Fonds, Aktien und Immobilien auf Blockchain-Netzwerke. Der Sektor ist zu einem wichtigen Bestandteil des institutionellen Krypto-Bereichs geworden, wobei tokenisierte reale Vermögenswerte derzeit auf über 25 Milliarden US-Dollar geschätzt werden. Einige Prognosen sehen den Markt im Laufe des nächsten Jahrzehnts Billionen US-Dollar erreichen.
Die Bank sprach sich nicht direkt für den CLARITY Act aus. Stattdessen forderte sie einen breiteren Rahmen für die Marktstruktur digitaler Vermögenswerte mit stärkeren Schutzmaßnahmen rund um Stablecoins, illegale Finanzströme und Marktintegrität. JPMorgan erklärte, dass bei einer politischen Priorisierung von Geschwindigkeit vor Substanz die Gefahr bestehe, ein System aufzubauen, das den Zugang erweitert, ohne die Risiken angemessen zu adressieren.
JPMorgan sagte, dass verantwortungsvolle Innovation bereits innerhalb bestehender Leitplanken möglich sei und mit dem richtigen Rahmen weiter skaliert werden könne. Die Wortwahl spiegelte Bedenken wider, die Dimon bereits zu Stablecoin-Belohnungen und Finanzkriminalität geäußert hatte.
Was sagte Jamie Dimon zum Digital Asset Market Clarity Act?
Jamie Dimon kritisierte den Digital Asset Market Clarity Act in einem Fox-Business-Interview, das am 1. Juni veröffentlicht wurde, und erklärte, dass Krypto-Firmen bankenähnliche Regeln befolgen sollten, wenn sie Produkte anbieten, die Einlagen ähneln. Er argumentierte, dass ein Unternehmen, das Einlagen wie eine Bank entgegennimmt, auch Bankregeln haben sollte.
Welche Position bezog JPMorgan in seinem Blogbeitrag vom 29. Juni zur Regulierung digitaler Vermögenswerte?
Der Blogbeitrag von JPMorgan vom 29. Juni lobte digitale Vermögenswerte für ihr Potenzial, die Tokenisierung zu unterstützen und die Finanzinfrastruktur zu modernisieren, verzichtete jedoch auf eine direkte Befürwortung des CLARITY Act. Die Bank forderte einen breiteren Rahmen für die Marktstruktur digitaler Vermögenswerte mit stärkeren Schutzmaßnahmen rund um Stablecoins, illegale Finanzströme und Marktintegrität.
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