JPMorgan warnt, dass die US-Aktien aufgrund des Nahost-Kriegs um 10% fallen könnten, der Markt ist noch nicht vorbereitet

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Gate News Nachrichten, 9. März: Die Handelsabteilung von JPMorgan erklärte, dass der Iran-Krieg den S&P 500 (den US-Aktienindex) um bis zu 10 % vom Höchststand fallen lassen könnte, und US-Aktienhändler seien darauf noch nicht vorbereitet. Andrew Tyler, Leiter der globalen Marktinformationsabteilung bei JPMorgan, sagte am Montag, dass er aufgrund der anhaltenden Konflikte im Nahen Osten und des Ölpreises, der die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel überschritten hat, eine “taktische Short-Position” bei US-Aktien einnimmt. Ein Rückgang würde bedeuten, dass der S&P 500 um 10 % vom Höchststand auf etwa 6.270 Punkte fallen könnte, etwa 7 % unter dem Schlusskurs vom vergangenen Freitag. Tyler erklärte, dass die aktuellen Positionen der Investoren nicht auf einen Rückgang vorbereitet seien: “Derzeit sind die Positionen insgesamt neutral, es fehlt an extremen risikoreduzierenden Maßnahmen.” Da Händler “erwarten, dass sich die Lage entspannen wird”, wurden letzte Woche Energieaktien netto verkauft. Nach mehreren Produktionskürzungen in Golfstaaten stieg der Ölpreis jedoch auf über 100 US-Dollar pro Barrel, was Sorgen über langfristige Versorgungsschocks und Stagflation auslöste. Tyler glaubt, dass diese Risiken schnell schwinden könnten, wenn der Konflikt nicht anhält. “Sobald eine klare Entspannung im Konflikt sichtbar wird, endet diese taktische Einschätzung, da die zugrunde liegenden makroökonomischen Fundamentaldaten weiterhin risikoreiche Anlagen stützen.”

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